Am 28. November, Rom – Die SWITCH Marathon erreichte den Mercato di Campagna Amica in Rom und schuf damit einen Raum, in dem sich Forscher, Institutionen, Landwirte und Bürger treffen und gemeinsam über die Zukunft gesunder und nachhaltiger Ernährungssysteme nachdenken konnten.
Der Morgen verlief zwischen Marktständen und im direkten Gespräch mit der lokalen Bevölkerung. Die Teilnehmer beteiligten sich an der SWITCH Sie führten eine Verbraucherumfrage durch, testeten eine der Lebensmittelinnovationen des Projekts an der MyFreshFood-Ecke und führten einen offenen Dialog darüber, wie sich alltägliche Entscheidungen nicht nur auf die persönliche Gesundheit, sondern auch auf die lokale Wirtschaft, ländliche Gebiete und das gesamte Agrar- und Ernährungssystem auswirken.
Am runden Tisch kamen Stimmen aus der ganzen Welt zusammen. Food Hub Rom und Latium. Redner wie Silvia Paolini, Anna Maria Laganà, Maria Palmieri und Giuseppe Stocchi boten Perspektiven, die auf Forschung, Praxis und territorialer Erfahrung basieren.
Die Forscherin Maria Palmieri betonte die Bedeutung von Sichtbarkeit und Unterstützung für die laufenden Nachhaltigkeitsbemühungen der Erzeuger und präsentierte erste Ergebnisse der agrarökologischen Bewertung, die mit 125 lokalen Erzeugern durchgeführt wurde. Diese Erkenntnisse wiesen auf bereits bestehende starke Verpflichtungen hin, zeigten aber auch Bereiche mit Verbesserungspotenzial auf, insbesondere im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit und die Reduzierung von Lebensmittelabfällen.
Giuseppe Stocchi von Coldiretti Roma betonte den Wert von Bauernmärkten als Orte, an denen ein authentischer Dialog ganz natürlich stattfindet. Märkte, so Stocchi, seien Umgebungen, in denen Erzeuger und Verbraucher Wissen austauschen, das Vertrauen stärken und Möglichkeiten schaffen, Forschungsergebnisse und Daten auf eine für die Gemeinschaft sinnvolle Weise zu teilen.
Der Marathon schloss mit einer Verkostung von Produkten lokaler Bauernhöfe ab – ein Moment, der die zentrale Idee des Tages unterstrich: dass nachhaltige Übergänge damit beginnen, zu verstehen und wertzuschätzen, was die lokalen Gebiete bereits zu bieten haben.






